Inside The Brand #3 — Holster: Vom Abi-Projekt zur internationalen Shisha-Marke
Wer heute an moderne Shisha-Tabakmarken denkt, kommt an Holster kaum vorbei.
Sorten wie Ice Kaktuz, Watermill Punch oder neuerdings Lady Peggy gehören für viele Raucher längst zum festen Bestandteil der Szene. Doch was viele nicht wissen:
Holster begann nicht als Millionenunternehmen, sondern als kleines Projekt während der Schulzeit.
Auf der Shisha Messe 2026 haben wir mit dem Gründer von Holster über die Anfänge, den Weg zur eigenen Produktion, die Zukunft von Darkblend und die Entwicklung des deutschen Shisha-Marktes gesprochen.
Wir haben uns mit Ninor Akügel unterhalten, dem Eigentümer und führendem Kopf hinter der Holster Tobacco GmbH, was viele nicht wissen, zu Holster gehören weitere bekannte Shisha-Brands wie:
- True Cloudz
- Px1
- Tipsy
- HLSTR Coal (kommt bald auf den Markt), die eigene Shisha Kohle von Holster!
Die Anfänge von Holster
Die Geschichte von Holster beginnt bereits 2012.
Damals noch während des Abiturs entstand die Idee, eigene Molassen zum Anmischen von trockenem Tabak zu entwickeln. Der Hintergrund war einfach:

Als leidenschaftlicher Shisha-Raucher fehlten ihm auf dem deutschen Markt die wirklich außergewöhnlichen Geschmacksprofile.
Viele Produkte bestanden damals aus:
- Einzelfrüchten
- klassischen Minze-Mischungen
- wenig komplexen Aromen
Sein Gedanke:
"Ich wollte etwas rauchen, das es noch nicht gab."
Also begann er selbst mit der Entwicklung.
Auf Community-Treffen und Shisha-Events wurden die ersten Molassen vorgestellt und schnell entstand eine kleine, aber treue Fangemeinde.
- Entdecke alles von Holster
Warum Holster heute für Mixes steht
Der eigentliche Durchbruch kam später mit den kreativen Geschmacksprofilen.
Während viele Hersteller damals weiterhin auf klassische Fruchtaromen setzten, entwickelte Holster Sorten, die Erinnerungen wecken sollten.
Das bekannteste Beispiel:
Holster Ice Kaktuz
Nicht einfach Kaktusfeige.
Sondern das bunte Kaktus-Eis, das viele noch aus ihrer Kindheit kennen.
Genau diese Idee wurde später zum Markenzeichen von Holster.

Ähnlich entstand auch:
Watermill Punch
Inspiriert vom großen grünen Wassermelonen-Kaugummi, den viele vom Bäcker oder Kiosk kennen.
Gerade diese emotionale Verbindung machte die Marke für viele Raucher besonders interessant.
Finde hier die Sorten
Studium abgebrochen für die Vision
Parallel zum Aufbau der Marke studierte der Gründer zunächst weiter.
Doch irgendwann wurde klar:
Holster war längst mehr als ein Nebenprojekt.
Besonders bemerkenswert:
Sein damaliger Dozent gewährte ihm einen akademischen Urlaub und gab ihm einen Rat:
"Zieh deine Vision durch."
Während dieser Zeit entstand der erste Holster Store in Wiesbaden.
Von dort aus wuchs nicht nur die lokale Community, sondern auch die Präsenz auf Social Media und in den Nachbarländern.
Schon früh wurden Produkte nach Österreich, in weitere europäische Länder und sogar nach Großbritannien exportiert.
Der Schritt vom Aroma zum fertigen Tabak
Spätestens 2016 wurde klar:
Wenn Holster wachsen soll, braucht die Marke einen eigenen rauchfertigen Tabak.
Die Suche nach dem passenden Produzenten begann.
Viele Hersteller wurden getestet.
Viele Muster produziert.
Viele Ideen wieder verworfen.
Die Qualität entsprach jedoch nie vollständig den eigenen Vorstellungen.
Bis schließlich die Zusammenarbeit mit einem deutschen White-Label Unternehmen begann.
Es folgten unzählige Tests, Anpassungen und Entwicklungsrunden.
2018 wurde schließlich zum eigentlichen Startpunkt der Marke, wie wir sie heute kennen.

"Die ersten Dosen rollten damals vom Band"
Vom Start-up zur Millionenmarke
Die Entwicklung danach verlief beeindruckend.
Umsatzentwicklung Holster
Wenn man 2018 als den eigentlichen Startschuss der heutigen Holster-Erfolgsgeschichte betrachtet, hat sich die Marke innerhalb weniger Jahre von einem ambitionierten Szeneprojekt zu einem internationalen Unternehmen entwickelt, das mittlerweile einen mittleren achtstelligen Jahresumsatz durch den deutschen Markt erwirtschaftet.
Und das trotz zahlreicher Herausforderungen:
- Corona
- TPD2
- 25g-Regelung
- Umstellung zurück auf größere Gebinde
- steigende Regulierung
Während viele Hersteller kämpften, setzte Holster bereits auf internationale Expansion.
Der wichtigste Meilenstein überhaupt
Auf die Frage nach der wichtigsten Entscheidung seiner Unternehmerlaufbahn musste er nicht lange überlegen.
Die Antwort:
Die eigene Produktion.
2024 übernahm Holster die ehemalige JTA Tobacco Produktion in Wiesbaden.
Ausgerechnet in der eigenen Heimatstadt.
Für ihn war das immer ein Traum.
Heute entwickelt, produziert und testet Holster seine Produkte vollständig in Deutschland.
Das bringt mehrere Vorteile:
- schnellere Produktentwicklung
- höhere Flexibilität
- Anpassungen für internationale Märkte
- vollständige Qualitätskontrolle
Holster wird international
Heute beschäftigt Holster weltweit über 100 Mitarbeiter.
Zusätzlich existieren mittlerweile eigene Gesellschaften in:
- Spanien
- Dubai
- Miami
Die Marke gehört damit zu den international erfolgreichsten deutschen Shisha-Unternehmen.
Kommt Darkblend zurück?
Eine Frage durfte natürlich nicht fehlen.
Viele erinnern sich noch an den früheren Holster Darkblend.
Kommt er zurück?
Die Antwort war eindeutig:
"Darkblend war schon da und wir werden ihn wiederholen."
Doch dabei soll es nicht bleiben.
Geplant sind außerdem:
- neue Blendarten
- spezielle Zigarrenblends
- weitere Nischenprodukte
Das Ziel:
Jeder Shisha-Fan soll künftig etwas im Holster-Sortiment finden.
Entdecke Darkblend
- Darkblend-Tabak
Ist Darkblend nur eine Instagram-Bubble?
Auch beim Thema Darkblend hat Holster eine klare Meinung.
Für die Marke ist Darkblend längst kein Social-Media-Hype mehr.
Die Entwicklung sei real und in den Verkaufszahlen sichtbar.
Gleichzeitig bleibt Virginia weiterhin der größte Markt.
Die Zukunft sieht Holster deshalb nicht als Entweder-oder.
Sondern als Erweiterung des Angebots.
Mehr Auswahl.
Mehr Blends.
Mehr Zielgruppen.
Wie sieht Holster die Zukunft in Deutschland?
Die Einschätzung fällt differenziert aus.
Der deutsche Markt sei aktuell schwieriger geworden.
Gerade nach den Investitionen in:
- Produktion
- Maschinen
- Infrastruktur
treffen rückläufige Marktzahlen viele Hersteller.
Trotzdem sieht Holster die Entwicklung langfristig positiv.
Der Markt werde aktuell bereinigt.
Und genau das könne langfristig für mehr Qualität und Professionalität sorgen.
Die goldenen Jahre wie 2021 seien vermutlich vorbei.
Doch die Zukunft der Shisha in Deutschland sieht man weiterhin optimistisch.
Worauf können sich Holster-Fans freuen?
Eine Aussage fiel besonders auf:
"Lady Peggy war erst der Anfang."
- Kaufe Holster Lady Peggy
Durch die eigene Produktion kann Holster heute deutlich schneller neue Produkte entwickeln und auf Markttrends reagieren.
Das betrifft:
- neue Flavors
- neue Blendarten
- neue Konzepte
- internationale Releases
Kurz gesagt:
Für Holster beginnt gerade erst das nächste Kapitel.





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